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Radical Homos go Serious

Die FAZ hat uns dankenswerter weise in ihrer Ausgabe vom 18.05.2009 in einem Beitrag zum Kackbratzen-Kongress in Marburg erwähnt und uns sogar einen ganzen Absatz gewidmet (s.u.). Wir sind geehrt!

Allerdings waren wir etwas empört darüber, dass zwar die Sexpraktik des Fistings (auch: Fistfuck, Faustfick, Fisten, Faust-In-Den-Arsch) erwähnt allerdings nicht näher erläutert wurde. Wichtig zu beachten: Immer unbedingt genug Gleitcreme benutzen. Am besten mit einzelnen Fingern anfangen und vordehnen, außerdem darauf achten, dass der Partner (ja, das ist implizit SCHWUL) entspannt ist und sich sein Anus aufnahmebereit zeigt.
Bei Fistfuckparties am besten immer mehrere Dosen Gleitcreme benutzen, nicht alle in einer Rumfingern. Das mindert das Risiko, sich mit sexuell übertragbaren Infektionen beim Fisting anzustecken.

Aber gut, hier der Artikel:

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FAHRT NACH MARBURG GEGEN DEN EVANGELIKALEN SPINNER-KONGRESS!!!

Vom 20. bis zum 24.05.2009 wird in Marburg der „Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ stattfinden. Es handelt sich dabei um einen evangelikane, christlich-fundamentalistischen Kongress, bei dem ca 150 ReferentInnen zum Thema „Identität“ referieren werden.

Die ReferentInnen stellen sich zusammen aus verschiedensten Spinnern, die vor allen Dingen durch offene Homosexuellenfeindlichkeit und Sexismus im Namen „Gottes“ hervorstechen.

Mit von der Partie sind unter anderem Vertreter der deutschen Ex-gay-Organisation „Wüstenstrom e.V.“ und anderen Idioten, die glauben, Homosexuelle heilen zu können.

Achtet auf Plakate und Flyer in den üblichen Locations sowie in der Innenstadt.

Wir rufen daher auf zum ANGRIFF DER ARSCHPIRATEN, KAMPFLESBEN UND TRÜMMERTRANSEN und fahren gemeinsam mit Bussen am 21.05. zur Gegendemo nach Marburg!

Abfahrt: 21.05., 07:30 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber der Göttinger Stadthalle
Keine Fahrtkosten (gerne aber freiwilliger Soli-Beitrag)

anmelden, damit wir abschätzen können, wieviele kommen, könnt ihr euch (auch ohne namen) unter: christenfisten@gmx.de

Weitere Infos zum Gegenbündnis und zum Spinner-Kongress in Marburg findet ihr unter:
http://noplace.blogsport.de

„Ich behandle junge und erwachsene Männer, die unerwünschte homoerotische Empfindungen haben. Was mich am öffentlichen Diskurs über Homosexualität stört, ist die aggressive Tabuisierung der psychosexuellen Genese homosexuellen Erlebens und Verhaltens.“
Michael Gerlach
Diplom-Psychologe und Psychotherapeut für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.

„Der Homosexuelle sehnt sich nach einer Stimme, die ihm zuverlässig darüber Auskunft gibt, wer er ist. Letztlich ist er auf der Suche nach seiner Identität. Wenn es daher gelänge, diese selbstbewusste Stimme als beständige Kraft in ihm aufzubauen, dann könnte er das homosexuelle Verhalten lassen.“
Markus Hoffmann
Leitet die „Beratungsstelle“ Wüstenstrom, die deutschen Vorreiter der christlichen Ex-Gay-Bewegung, welche davon überzeugt ist, Menschen von ihrer Homosexualität „heilen“ zu können.

„Bei homosexuell lebenden Männern und Frauen ist die Gewaltrate innerhalb ihrer Beziehungen mindestens doppelt so hoch wie die Gewaltrate in heterosexuellen Beziehungen. Am höchsten scheint sie bei lesbisch lebenden Frauen zu sein.“
Christl Ruth Vonholdt
Kinder- und Jugendärztin des „Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft“. Das Institut wird getragen vom Verein „Christen in der Offensive“, einem Fachverband in der
Diakonie.

„Die Ursachen für homosexuelle Empfindungen haben mit frühkindlichen, tiefen emotionalen Verwundungen zu tun, mit chronischen Traumata.“
ebenfalls Christl Ruth Vonholdt

„Homo-Ideologen möchten Menschen, die von widernatürlichen Versuchungen geplagt werden, den Weg zu Therapie und Heilung verbauen. Jetzt regt sich Widerstand gegen die Homo-Hirnwäsche.
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
Philosophin, Sprach- und Politikwissenschaftlerin. Bot beim Bremer christival das Seminar „Homosexualität verstehen“ an.

„Es sprechen auch psychologische Erkenntnisse und gesellschaftliche Überlegungen gegen eine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe. Praktizierende Homosexuelle neigen öfter zu Depressionen, Süchten und Identitätsstörungen. Es geht ein falsches Signal aus wenn der Staat alle Lebensformen gleich behandeln will, ohne deren Folgen für den einzelnen und die Gesellschaft zu berücksichtigen.“

Rolf Trauernicht
Prediger, Psychotherapeut sowie Geschäftsführer des evangelischen Fachverbands für Sexualethik und Seelsorge „Weißes Kreuz“.

„Die Frau macht sich durch die Abreibung zur Giftmörderin ihres Kindes. Sie wird dies psychisch nur ertragen, indem sie ihre innere Anteilnahme und ihre Zweifel massiv verdrängt. Sie wird erleben, wir ihr Körper durch Übelkeit bis hin zum Erbrechen versucht, das Gift aus dem Körper zu entfernen und das Kind zu retten.“
Angelika Pokropp-Hippen
Ärztin und Psychotherapeutin sowie Vorsitzende des Regionalverbandes Münster der „Aktion Lebensrecht für alle Alle e.V. – Gegen Abtreibung und Sterbehilfe“

Religiöse Spinner, Konservative Kackbratzen und Homophobe Reproduktions-Fetischisten

ein link zu ner seite von republikanern (usa), die selbst durch gepostete videos darstellen, wie scheisse religiöse spinner, konservative kackbratzen und die ganzen anderen homophoben reproduktions-fetischisten sind und wie schön es ist, durch und durch radikal pervers homosexuell zu sein:

http://777denny.wordpress.com/2008/11/23/radical-homosexuals-are-targeting-democracy-free-speech-churches-mormons-christians-blacks-etc-where-is-obama-aclu-dnc-and-other-left-wing-defenders-of-tolerance/

PARTY – GLAMOUR, KITSCH & WERKZEUGGÜRTEL, 13.12.2008, JuzI

PARTEY

Am 13.12. findet unsere erste Party statt. Und zwar im JuzI. Streng nach dem Motto DANCE FUCK AND IRRITATE soll bei der Glamour, Kitsch & Werkzeuggürtel-Party gefeiert werden.
Das ganze ist ne Soli-Party, wobei das Geld für den Homo-Aktivismus gebraucht wird, vor allem aber auch für die Unterstützung von Betroffenen aktueller homophober Repression durch Polizei und Einzelpersonen, welche einiges an Geld benötigt.

In diesem Sinne: Ficken und Feiern für den Widerstand! Zeichen setzen gegen Homophobie!

fagts:
sa, 13.12.2008
23 uhr
eintritt: 1,50 €
big room: electechboom
cocktailbar: flamboyant stuff

Von grauer Theorie zur rosa Praxis

was ist der unterschied, unter dem aspekt der diskriminierung, zwischen einem schwulen und einer lesbe ?
eine kleine und (zugegeben) oberflächliche analyse (die schon hier im ansatz für innerliche aufregung sorgt) der anfeindungen gegenüber homosexuellen zeigt, dass schwule männer viel offensiver aggressionen ausgesetzt sind als homosexuelle frauen. lesben scheinen durch ihre von den patriarchiaten zugesprochene leidenschaftliche unvollständigkeit keine gefahr für männliches begehren zu sein. stattdessen werden sie opfer einer relativ neu konstruierten sexuellen spielwiese – der wichsvorlage für den potenten heterosexuellen mann, der es in seiner phantasie sogar mit 2 frauen aufnehmen kann und das, obwohl beide schon miteinander leidenschaftlich-erotisch aktiv sind.
auf der anderen seite scheint ein schwuler mann dem heterosexuellen mann in seinen verdrehten gehirnwindungen zu suggerieren, er würde allein durch seine existenz zum passiven objekt, statt wie er sich selbst denkt: als aktives subjekt. da sex offenbar von ihm nur als kategorie der binären dynamik gedacht werden kann, scheint ihm der einzige ausweg aus der von ihm empfundenen effeminiesierung und der damit einhergehenden erniedrigung, in der zurückeroberung seiner männlichkeit durch die vergewaltigung am schwulen mann.
da einem solchen handeln glücklicherweise praktikable schranken gesetzt sind, bleiben ihm nur verbale penetrationen, die in der gutbürgerlichen gesellschaft ignoriert oder bestenfalls mit einem kopfschütteln aufgrund der unerhörten grobheit derlei auf der straße zu äußern, bemerkt werden
scheinbar müssen wir quasi dankbar sein, dass es so etwas wie sitte gibt, auch wenn sie nur auf höflichkeiten basiert und bei denen der schuldige sich im schwulen manifestiert, der eben wie die frau im minirock es offenbar darauf angelegt hat beschimpft und sexuell belästigt zu werden. homophobie tritt gerade dann zu tage, wenn homosexuelle nicht auf ihr wesen verzichten wollen und gerne dem klischee entsprechen wollen. diese furchtbarkeit ist nicht nur in der alltagsgesellschaft verankert, auch die gutmenschliche linke sitzt seinen internalisierten homophobien auf und zieht es vor, jenen die radikal offen ihre sexualität präsentieren ein „QueerSchild“ vorzuhalten, die nichts anderem dient, als offenkundige homosexualität zu verstecken, indem sie sich anzupassen hat mit der bitte keine homophoben klischees zu reproduzieren und homos, die sich trotz der täglichen beschimpfungen dazu entschlossen haben mutig, rosa und tuckig durch die welt zu laufen und sich zu zelebrieren.
natürlich ist jede identität ein konstrukt, (aber wir müssen uns das wirklich nicht von menschen sagen lassen, die queer als aufwertung ihrer langweiligen heterosexualität verstehen und den echten opfern ihre diskriminierung absprechen wollen, indem bahauptet wird homosexualität sei quasi nicht real..) doch wo soll emanzipation ansetzten, wenn nicht da, wo eine identiät vorhanden ist ? jede politische arbeit braucht eine grundlage und neben aller theorie gibt es eine reale welt in der homos diskriminiert werden und das ist unser ansatzpunkt ! queer ist eben auch die freiheit sich als homosexuell zu definieren ! unser anliegen ist es ein gegengewicht zu setzen zur alltagskultur.
also halt´s maul, “Michel Queerfaschist” und alle, die sich dem problem nicht bewusst sind, dass auch „Queer“ homophob ausgelegt werden kann und es ständig so ausgelegt wird. zwischen Queerem Phantasma und der gesellschaftlichen realität tut sich ein abrgund auf, der nicht einfach wegzuleugnen ist.
und auch wenn es nicht in euren kopf geht, dass irgendwer, ausser euch selbst, denken kann: wir haben unter allen identitäten die homosexuelle als die richtige für uns befunden! ganz alleine und ohne dass uns das wer vorgeschlagen hat.
mit den reproduziertesten und tuckigsten grüßen, nehmt´s nicht zu schwer, eure RAdIcaL HomOS.