Archiv der Kategorie 'Älteres'

Religiöse Spinner, Konservative Kackbratzen und Homophobe Reproduktions-Fetischisten

ein link zu ner seite von republikanern (usa), die selbst durch gepostete videos darstellen, wie scheisse religiöse spinner, konservative kackbratzen und die ganzen anderen homophoben reproduktions-fetischisten sind und wie schön es ist, durch und durch radikal pervers homosexuell zu sein:

http://777denny.wordpress.com/2008/11/23/radical-homosexuals-are-targeting-democracy-free-speech-churches-mormons-christians-blacks-etc-where-is-obama-aclu-dnc-and-other-left-wing-defenders-of-tolerance/

PARTY – GLAMOUR, KITSCH & WERKZEUGGÜRTEL, 13.12.2008, JuzI

PARTEY

Am 13.12. findet unsere erste Party statt. Und zwar im JuzI. Streng nach dem Motto DANCE FUCK AND IRRITATE soll bei der Glamour, Kitsch & Werkzeuggürtel-Party gefeiert werden.
Das ganze ist ne Soli-Party, wobei das Geld für den Homo-Aktivismus gebraucht wird, vor allem aber auch für die Unterstützung von Betroffenen aktueller homophober Repression durch Polizei und Einzelpersonen, welche einiges an Geld benötigt.

In diesem Sinne: Ficken und Feiern für den Widerstand! Zeichen setzen gegen Homophobie!

fagts:
sa, 13.12.2008
23 uhr
eintritt: 1,50 €
big room: electechboom
cocktailbar: flamboyant stuff

Von grauer Theorie zur rosa Praxis

was ist der unterschied, unter dem aspekt der diskriminierung, zwischen einem schwulen und einer lesbe ?
eine kleine und (zugegeben) oberflächliche analyse (die schon hier im ansatz für innerliche aufregung sorgt) der anfeindungen gegenüber homosexuellen zeigt, dass schwule männer viel offensiver aggressionen ausgesetzt sind als homosexuelle frauen. lesben scheinen durch ihre von den patriarchiaten zugesprochene leidenschaftliche unvollständigkeit keine gefahr für männliches begehren zu sein. stattdessen werden sie opfer einer relativ neu konstruierten sexuellen spielwiese – der wichsvorlage für den potenten heterosexuellen mann, der es in seiner phantasie sogar mit 2 frauen aufnehmen kann und das, obwohl beide schon miteinander leidenschaftlich-erotisch aktiv sind.
auf der anderen seite scheint ein schwuler mann dem heterosexuellen mann in seinen verdrehten gehirnwindungen zu suggerieren, er würde allein durch seine existenz zum passiven objekt, statt wie er sich selbst denkt: als aktives subjekt. da sex offenbar von ihm nur als kategorie der binären dynamik gedacht werden kann, scheint ihm der einzige ausweg aus der von ihm empfundenen effeminiesierung und der damit einhergehenden erniedrigung, in der zurückeroberung seiner männlichkeit durch die vergewaltigung am schwulen mann.
da einem solchen handeln glücklicherweise praktikable schranken gesetzt sind, bleiben ihm nur verbale penetrationen, die in der gutbürgerlichen gesellschaft ignoriert oder bestenfalls mit einem kopfschütteln aufgrund der unerhörten grobheit derlei auf der straße zu äußern, bemerkt werden
scheinbar müssen wir quasi dankbar sein, dass es so etwas wie sitte gibt, auch wenn sie nur auf höflichkeiten basiert und bei denen der schuldige sich im schwulen manifestiert, der eben wie die frau im minirock es offenbar darauf angelegt hat beschimpft und sexuell belästigt zu werden. homophobie tritt gerade dann zu tage, wenn homosexuelle nicht auf ihr wesen verzichten wollen und gerne dem klischee entsprechen wollen. diese furchtbarkeit ist nicht nur in der alltagsgesellschaft verankert, auch die gutmenschliche linke sitzt seinen internalisierten homophobien auf und zieht es vor, jenen die radikal offen ihre sexualität präsentieren ein „QueerSchild“ vorzuhalten, die nichts anderem dient, als offenkundige homosexualität zu verstecken, indem sie sich anzupassen hat mit der bitte keine homophoben klischees zu reproduzieren und homos, die sich trotz der täglichen beschimpfungen dazu entschlossen haben mutig, rosa und tuckig durch die welt zu laufen und sich zu zelebrieren.
natürlich ist jede identität ein konstrukt, (aber wir müssen uns das wirklich nicht von menschen sagen lassen, die queer als aufwertung ihrer langweiligen heterosexualität verstehen und den echten opfern ihre diskriminierung absprechen wollen, indem bahauptet wird homosexualität sei quasi nicht real..) doch wo soll emanzipation ansetzten, wenn nicht da, wo eine identiät vorhanden ist ? jede politische arbeit braucht eine grundlage und neben aller theorie gibt es eine reale welt in der homos diskriminiert werden und das ist unser ansatzpunkt ! queer ist eben auch die freiheit sich als homosexuell zu definieren ! unser anliegen ist es ein gegengewicht zu setzen zur alltagskultur.
also halt´s maul, “Michel Queerfaschist” und alle, die sich dem problem nicht bewusst sind, dass auch „Queer“ homophob ausgelegt werden kann und es ständig so ausgelegt wird. zwischen Queerem Phantasma und der gesellschaftlichen realität tut sich ein abrgund auf, der nicht einfach wegzuleugnen ist.
und auch wenn es nicht in euren kopf geht, dass irgendwer, ausser euch selbst, denken kann: wir haben unter allen identitäten die homosexuelle als die richtige für uns befunden! ganz alleine und ohne dass uns das wer vorgeschlagen hat.
mit den reproduziertesten und tuckigsten grüßen, nehmt´s nicht zu schwer, eure RAdIcaL HomOS.

homosexueller knigge

1. du darfst ruhig „schwul“ oder „lesbisch“ sagen, denn auch wenn vor allem dumme menschen ersteres als synonym für „scheisse“ benutzen, sind diese bezeichnungen keine schimpfworte, sondern lediglich die bezeichnung einer sexuellen orientierung.

2. sexualität ist jedoch fliessend, d.h. es gibt auch menschen die eine zeitlang heterosexuell leben und später erst rausfinden, dass sie sich zum selben geschlecht hingezogen fühlen. mach dir also keine sorgen, dass du für immer in der heterofalle gefangen bist.

3. nicht jeden homosexuellen interessiert es, ob du auch schonmal mit nem mann oder ner frau geknutscht oder sogar geschlafen hast (woooow). erwarte deswegen keine anerkennung. für homosexuelle ist ihre sexualität keine leistung sondern eine leidenschaft.

4. die allerwenigsten homosexuellen wollen mit dir ins bett. die meisten finden heteros aus verschiedensten gründen unattraktiv. viel wahrscheinlicher ist es, dass homosexuelle heterosexuellen anmachen und sexualisierten sprüchen ausgesetzt sind.

5. erzähl keine homowitze. wahrscheinlich haben homosexuelle die witze schon häufiger gehört und neben der gefahr, dass du eins auf die fresse kriegst, könntest du ihn oder sie einfach langweilen, denn andere können die witze sicher besser erzählen als du.

6. nicht alle schwulen sind stilikonen und nicht alle lesben handwerklich begabt, also verwirre sie nicht mit deinen erhofften ratschlägen, während du sie mit deinen klischees nervst.

7. homosexuelle sind keine opfer von schlechten heterosexuellen erfahrungen, also versuche sie nicht zu analysieren, zu heilen oder zu bekehren. lesbische frauen brauchen keinen guten fick mit einem mann und schwule keine titten. wenn du das glaubst, halt einfach lieber deine fresse und such dir einen eigenen psychoanalytiker, der mit dir über deine eltern spricht.

8. homosexuelle sind nicht logischerweise besonders sensibel was andere diskriminierungen angeht, also komm ihnen nicht mit betrachtungen a la „du als homo solltest doch nachvollziehen können..“, viel wahrscheinlicher ist es, dass sie auch gesellschaftlichen ausgrenzungsmechanismen und medienmeinungsmachereien unterliegen.

9. auch wenn es dich brennend interessiert, wie lesben oder schwule konkret sex haben, bitte belästige homos nicht mit deiner sensationsnotgeilheit. homos können nichts dafür, dass du so phantasielos bist und nicht alle homos haben die selben sexuellen vorlieben.

10. es ist zwar wahr, dass homos jahrhundertelang diskriminiert und verfolgt worden sind, dennoch wollen sie weder dein mitleid, noch beglückwünschungen zu den erfolgen der homobewegung, denn der kampf ist noch lange nicht vorbei und sie wollen keine sonderrechte, sondern die freiheit zu leben, wie alle anderen auch.

11. es ist nicht wahr, dass alle schwulen ständig wechselnde sexpartner haben und lesben nur feste beziehungen führen, also verschone sie mit deinen biologischen schlußfolgerungen.

12. auch wenn du als mann voll gut klar kommst mit deinen jungs, oder als frau mit deinen freundinnen, vergiß lieber deinen irrglauben, wenn du homosexuell wärst, wäre alles viel toller. nicht nur, dass du da voll auf dem holzweg bist, du nervst einfach mit so ner kurzgegriffenen überlegung. offensichtlich suchst du gerne einfache ausflüchte.

(frei nach Michael Wuliger)

ein herz für heten

Ein Herz für Heten

der zwangsheterosexualität der menschlichen gesellschaften muss beigekommen werden !
und wir stellen mit einer morbiden bewunderung fest :
die zwanghafte sozialisation und der manische verweis auf die biologie des menschen verantwortet ein einzigartiges, natürlich heterosexuelles phänomen – die aversion der heterosexuellen frau gegenüber dem penis und die analdoppelmoral des heterosexuellen mannes, was seinen eigenen anus betrifft.

ersteres offenbart den tiefen graben heterosexueller lust. wie, fragt man sich, ist es möglich den sexualisiertesten und erotischten teil des sexualpartners unästhetisch oder gar ekelerregend zu finden ? wie kann da ein erfülltes sexleben stattfinden ? sollte nicht das gegenteil der fall sein ? dieses phänomen lässt tief blicken, denn das große interesse homosexueller männer an diesen penissen wiederrum beweist: weder dem geschlechtsorgan, noch dem von ihm herausspitzendem sperma ist eine allgemeine determinierte hässlichkeit innewohnend. (entgegen der behauptung einer sexualberaterin im web: „Ein Pullermann an sich ist kein besonders ästhetisches Gebilde. Es gibt welche, die ganz okay aussehen, aber die meisten erinnern eher an Hühnerhälse, vergammelte Würstchen, riesengroße Warzen und dergleichen“)
dennoch, welche gründe frauen auch immer haben den penis abzulehnen, sie sollen es guten gewissens dürfen und einen weg aus der zwangsheterosexualität finden können, und den weg ebnen für jene, die penisse und von ihnen bespritzt zu werden, ihr sperma zu schlucken und zu schmecken, lieben !

zweiteres zeigt die maßlose, sexualmoralisch verwerfliche verschwendung erotischen potentials auf ! gerade die existenz der männlichen prostata birgt einen vollen reigen sexueller lustempfindungen; diese nicht erleben zu wollen, heißt vollkommene ignoranz der eigenen lust gegenüber, insbesondere wenn sie mit irrelevanten, irrationalen, homophoben, kindischen und verklärten männlichkeitsidealen zu begründen versucht wird und stattdessen versucht wird diese praktik frauen aufzuzwingen, denen eventuell gar nicht daran gelegen ist.

in diesem sinne propagieren wir nicht nur die abschaffung der verkrampften und unerotischen heterosexualität in unserem Interesse, sondern auch im namen aller zwangssozialisierten männer und frauen, damit die einen keine schwänze mehr lutschen müssen und es denen überlassen, die es besser können und wissen, und damit die anderen endlich großartigen analsex geniessen können !

Ein Herz für Heten, mehr Sex für Homos !